Wie in jedem Jahr gestaltet GOSPELBOAT den Friedensgottesdienst in der der Vicelinkirche mit.
In diesem Jahr möchte GOSPELBOAT Interessierten die Möglichkeit geben sich im Rahmen eines Projektchores zu beteiligen. Ab dem 31.10.26 jeweils von 17 – 18 Uhr werden die Lieder für den Friedensgottesdienst geprobt. Im Anschluss findet die reguläre Probe von GOSPELBOAT statt. Natürlich sind alle Projektteilnehmer herzlichst eingeladen mit zu proben.
Wir freuen uns auf Euch! Die Proben des Projektchores finden am 31.10, 7.11. und 14.11 statt. Am 15.11.26, 10 Uhr führen wir dann die geprobten Stück im Rahmen des Friedensgottesdienstes auf.
Interesse? Melde Dich gerne bei Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.
Zum ersten Mal werden wir heute in der St.-Martinskirche in Nortorf singen. Als ich mit meiner Mitfahrerin zeitig in der Kirche ankomme, läuft gerade der Soundcheck. Als wir uns später unterhalten, fällt sofort auf, dass es in der Kirche sehr hallt. Ich muss sofort an unsere vielen Konzerte in der Klosterkirche in Cismar denken, in der die Akustik auch nicht einfach war.
Wir singen uns u.a. mit Mary did you know ein.
Heute beginnt das Konzert schon etwas früher als sonst, nämlich um 18:10, direkt nach dem 18-Uhr-Geläut.
Wie gewohnt beginnen wir mit Sing a new song, während der Chor in die Kirche einzieht. Anschließend begrüßt uns der Kirchenmusiker und freut sich über die volle Kirche. „Worüber ich mich aber noch mehr freue“, meint er, „ist eine volle Kirche, in der gesungen wird.“ Ja, dafür wollen wir heute sorgen!
Jetzt begrüßt Gaby G. das Publikum im Namen von Gospelboat und erzählt, dass sie diese beeindruckende Kirche schon oft fotografiert hätte und dabei der Wunsch entstanden sei, hier zu singen. Sie kündigt auch gleich das nächste Stück Michael row the boat ashore an und ermutigt das Publikum zum Mitsingen. Wir wollen beginnen, doch das Klavier ist leider nicht zu hören. Heiko winkt ab und Lukas, einer unserer Techniker, kommt nach vorn und überprüft die Kabel zum Klavier. Schließlich hören wir Töne und beginnen erneut mit dem Stück. Was für ein Start, denke ich.
Beate übernimmt die Ansage für die nächsten Songs. Sie erzählt, dass es mit dem Mitsingen bei Afrikansk bön etwas schwierig sein könnte, da es sich um ein afrikanisches Gebet auf Schwedisch handeln würde, worüber sich unsere ZuhörerInnen amüsieren. Anschließend folgt We wiggle. Beide Stücke sind noch nicht lange im Repertoire, klappen sehr gut und erzeugen freundlichen Applaus.
Wir merken aber schon, dass die Akustik der Kirche schwierig ist, so dass wir uns selbst kaum hören können. Einiges klingt anders als gewohnt.
Jetzt bin ich dran mit meiner Ansage und berichte, dass ich Lord I lift Your nameon high sehr mag, da es sich um ein harmonisches und auch hoffnungsvolles Stück handelt. Bei diesem Stück ist die Band sich nicht einig, was das Tempo angeht und ich setze an einer Stelle zu früh ein. Es fällt zum Glück wohl insgesamt nicht auf.
Als Angelika später in ihrer Ansage sagt, dass Jesus hier war, um uns die Liebe Gottes nahezubringen, fällt mir auf, dass ich das so noch nie gesehen habe. Es folgt eins meiner Lieblingsstücke I heard the voice of Jesus, was sich durch den Wechsel von getragenen und kraftvolleren Phasen auszeichnet. Ich finde, es hat etwas Meditatives. Danach singen wir Mary did you know. Das Publikum ist begeistert.
Daniela spricht jetzt über sinnvolle Wünsche und leitet damit zu May you always have a song über. Davon, dass mit Abstand vieles oft ganz anders wirkt, handelt das anschließende From a distance.
So geht es weiter im Programm und läuft gut. Nur bei We are going down Jordan setzt die Pianistin ein, bevor der Solist vorn ist. Er legt zwar einen Sprint zum Mikro hin, aber für seinen ersten Einsatz ist es zu spät. Schließlich beginnen wir von vorn.
Ja, heute werden wir unseren eigenen Ansprüchen nicht ganz gerecht. Dem Publikum scheint es nichts auszumachen, die Stimmung ist gut. Ich sehe eine Frau in den ersten Reihen immer wieder begeistert mitsingen.
Langsam nähern wir uns dem Ende des Konzerts. Gaby G. kündigt schließlich das letzte Stück How I got over an und erzählt, dass wir dies nach einem Besuch eines schwedischen Chores in unser Repertoire aufgenommen haben. „Musik verbindet“, fügt sie hinzu und geht dann kurz auf das aktuelle Weltgeschehen ein. Am Ende gibt sie der Hoffnung Ausdruck, dass wir dem mit unserer Musik etwas entfliehen konnten.
How I got over läuft gewohnt schwungvoll, und anschließend erklingt erneut die Begeisterung des Publikums in Form von Applaus. Der Kirchenmusiker kommt erneut nach vorn und bedankt sich. Heiko, unser Chorleiter, sagt anschließend, dass es Spaß gemacht hätte, gemeinsam mit dem Publikum zu singen.
Den Wunsch nach einer bzw. zwei Zugaben kommen wir mittels Yes, I´m coming home und Born again gerne nach.
Der Abend endet für viele von uns in einem italienischen Restaurant in der Nähe. Unsere Mitsängerin, die nach dem Konzert CDs verkauft hat, berichtet von begeisterten Rückmeldungen seitens der ZuhörerInnen. Insgesamt somit ein gelungener Abend.
Adventskonzert am 30.11.2025 in der Vicelinkirche Kiel
GOSPELBOAT beim 33-jährigen Jubiläum im Jahr 2023
Get on board!
Wir begrüßen Sie herzlich auf unserer Homepage!
GOSPELBOAT geht seit 1990 auf musikalische Reise. Vom Heimathafen Kiel aus legen wir seit 35 Jahren auf musikalische Fahrt durch (Nord)Deutschland ab, um unsere Interpretation und unser Lebensgefühl von Gospel und Spirituals zu verbreiten. Wir hoffen, Ihnen auf diesen Seiten einen guten Überblick über unser Chorleben geben zu können. Ob Auftritte, Presseartikel über unsere Konzerte, Hörproben oder Möglichkeiten, mit uns in Kontakt treten zu können: Wir wünschen Ihnen eine „gute Fahrt“ auf dem digitalen Gospelboat! Viel Spaß!
Seit 1990 haben sich Chor und Band einen Namen in der Gospelszene in und um Kiel gemacht. Über 400 Auftritte haben wir in ganz Deutschland präsentiert. Unseren Auftrittsschwerpunkt setzen wir aber natürlich in unserer Heimat, dem Land zwischen den Meeren ! Unser Chor besteht aktuell aus insgesamt 58 Sänger*innen und Musiker*innen, die sich aus allen Ecken Schleswig-Holsteins zusammenfinden. Bei Auftritten sind etwa 30 Sänger*innen für Sie da.
1.12.2018 Adventskonzert in der Vicelinkirche Kiel (Foto: Michael Heinrich)
Wir singen überwiegend in Kirchen, aber auch in Konzertsälen oder Open Air. Unser Repertoire ist in den letzten Jahren stetig anspruchsvoller geworden, wir arbeiten fast ständig an neuen Stücken. Gesungen werden die Gospels und Spirituals in der jeweiligen Originalsprache, d. h. überwiegend in Englisch, aber auch vor Schwedisch und verschiedenen afrikanischen Sprachen machen wir keinen Halt.
Gospel bedeutet „Frohe Botschaft“. Diese besinnlichen oder mitreißenden Stücke haben häufig eine tiefgreifende Wirkung auf das Publikum und somit auch auf uns. Durch diese Wechselwirkung zwischen Chor und Publikum entsteht oft eine intensive, fast euphorische Stimmung.
Immer wieder werden Texte von uns während des Konzerts interpretiert, um den Sinn verständlich zu machen. Wir legen Wert auf eine große Anzahl verschiedener Solisten, um einen facettenreichen Abend bieten zu können.
Anfang des Jahres 2015 feierte das GOSPELBOAT 25-jähriges Jubiläum. Anlässlich des „Geburtstags" schenkte sich der Chor die sechste CD, die das aktuelle Repertoire des Chors sehr gut widerspiegelt: moderne Arrangements neuerer Gospels wechseln sich mit guten alten Bekannten, zumeist im neuen Gewand, ab und stellen unter Beweis, dass das Gospelboat auf seiner Fahrt nicht auf Grund läuft, sondern sich mit voller Kraft voraus auf den Weiten des Gospelmeeres wohlfühlt. Gospelboat „schwimmt“ auf dem gemeinnützigen GOSPELBOAT Kiel e.V., der uns hilft, die ständigen Kosten für Musikanlage, Noten, Fahrten usw. mitzutragen.
28.11.2015 Adventskonzert in der Vicelinkirche Kiel (Foto: Michael Heinrich)